Anleitung: eine Pyramide zeichnen

Anleitung: eine Pyramide zeichnen

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Auch mit der heiligen Geometrie ist es einfach, eine Pyramide zu zeichnen. Dafür gibt es heute diese Anleitung – eine Pyramide zeichnen.

Für das Wichtigste in Kürze könnte dieses bewegte GIF Bild hilfreich sein:

bewegtes Bild von der Anleitung wie man eine Pyramide zeichnet. Anleitung: eine Pyramide zeichnen
Eine Animation, wie man mithilfe der heiligen Geometrie eine Pyramide zeichnet (Quelle)

Benötigt wird für dieses Tutorial:

Zirkel (am besten mit Einstellrad)

 

Lineal

 

 

Bleistift

 

Radiergummi

Anleitung: eine Pyramide zeichnen – als orthografische Variante

Kommen wir doch gleich direkt zur Sache: wir konstruieren also mithilfe der heiligen Geometrie ein Schrägbild einer Pyramide. Also auf der zweidimensionalen Ebene wird ein dreidimensionaler Körper dargestellt. Hierzu zeichnen wir zunächst einen Kreis. Der Radius des Kreises ist beliebig, wichtig ist nur, dass dieser Radius immer eingestellt bleibt und sich nicht ändert. Wenn Du allerdings möchtest, dass Deine Pyramide so gut wie möglich auf ein DIN A4 Papier passt, so wählst Du am besten einen Radius von 10cm.

Selbstverständlich gibt es hierzu wieder ein Erklärvideo.

 

Schritt 1 – Kreis zeichnen

Bild von einem Kreis, welcher mit einem Zirkel gezeichnet wurde
In der Mitte des Papiers wird ein Kreis gezogen.

 

Schritt 2 – Markierungen setzen

Anschließend kannst Du Markierungen setzen. Dazu einfach in die Kreislinie einstechen und neben dem Einstichpunkt jeweils links und rechts eine Markierung setzen.

Bild von einem Zirkel, welcher auf einer Kreislinie eine Markierung setzt
So wie bekannt aus der Blume- oder der Saat des Lebens werden nun Markierungen gesetzt.

 

Weitere Markierungen werden benötigt. Derweil wird der Radius am Zirkel so belassen, wie er ist.

Bild von einem Zirkel, welcher Markierungen in ein Kreis macht
In die bereits gesetzte Markierung wird wieder eingestochen und weiter oben einen weitere Markierung gemacht.

 

Bild von einem Kreis mit Markierungen
Schließlich noch die oberste Markierung.

 

Bild von einem Kreis mit Markierungen
Dasselbe wird nun auf der linken Seite gemacht.

Nun haben wir alle benötigten Markierungen gesetzt. Der nächste Schritt ist, diese zu verbinden.

Schritt 3 – nun werden die Markierungen miteinander sinnvoll verbunden.

Bild von einem Kreis mit Markierungen, welche nun mit einem Linieal verbunden werden. Anleitung: eine Pyramide zeichnen
Die zwei unteren Markierungen nun einfach verbinden.

 

Bild von einem Kreis mit einem gleichseitigem Dreieck. Anleitung: eine Pyramide zeichnen
Die obere Markierung wird nun auch nach unten verbunden. Es entsteht ein gleichseitiges Dreieck.

 

Bild von einer mit Hilflinien konstruierten Pyramide, Anleitung - eine Pyramide zeichnen. Anleitung: eine Pyramide zeichnen
Noch die seitlichen Punkte nach oben und unten verbinden. Schon ist die Pyramide fertig gezeichnet. Mit Hilfe der heiligen Geometrie wirklich einfach.

Unglaublich faszinierend: Wir können also eine Pyramide auf zweidimensionaler Ebene als 3D Objekt zeichnen, ohne etwas zu messen. Nicht nur das, es ist sogar auch möglich einen Oktaeder (einer der fünf platonischen Körper) so zu zeichnen.

Letzter Schritt – es werden die Linien nachgezogen, z.B. mit einem Filz- oder Buntstift. Anschließend werden die Hilfslinien rausradiert.

 

Orthografische Ansicht als 3D Objekt einer Viereckspyramide, welche gezeichnet wurde. Anleitung: eine Pyramide zeichnen
Nun ist die Viereckspyramide fertig gezeichnet. Wer will, kann sie noch entsprechend ausmalen.

Noch eine weitere Anleitung – eine Pyramide zeichnen – dieses mal perspektivisch

Jedoch gibt es noch eine richtig gute Anleitung, wie man mit Hilfe der heiligen Geometrie ein Pyramide zeichnen kann. Nämlich als sogenannte “perspektivische Ansicht”. In dieser Ansicht kommt es uns noch dreidimensionaler vor, da die Seitenflächen nach hinten laufen. Im Prinzip ist das auch eine Fluchtpunktzeichnung. Das erstaunliche daran ist, dass sogar das auch mit Hilfe der Blume des Lebens konstruierbar  ist.

Übrigens: Ich selbst habe diese Entdeckung in der Blume des Lebens gemacht, dass es perspektivisch konstruierbar ist. Ich gestehe schon: ich bin auch ein wenig stolz darauf. Dennoch: Vielleicht betreibst Du auch Forschung in der heiligen Geometrie und machst Entdeckungen, vielleicht gibt es sogar Entdeckungen mit deren Hilfe man etwas Geniales erfinden kann?

Allerdings kann ich mir nicht wirklich vorstellen, dass diese Variante der perspektivischen Zeichnung Verwendung findet. Deshalb gibt es hierzu “lediglich” ein bewegtes GIF Bild und anschließend ein Erklärvideo. Denn das ist schon zwar auf der einen Seite eine erstaunliche Entdeckung, aber auch auf der anderen Seite eine in meinen Augen etwas recht Bemerkenswertes.

 

Bild welches demonstiriert, wie anhand der Blume des Lebens ein Pyramide perspektivisch gezeichnet werden kann. Anleitung: eine Pyramide zeichnen
Hier sieht man, wie man perspektivisch eine Pyramide mit der Blume des Lebens konstruieren kann. Wichtig an der Stelle sind die blauen und roten Hilfslinien. Mehr GIF Bilder gibt es hier.

 

 

Hierfür zu gibt es zusätzlich ein Video:

 

 

 

Bild von einer Viereckspyramide, Pyramide, welche sich dreht. Im klassischen Steinlook!
Auch die Pyramide (oder Viereckspyramide) kann man mit Hilfe der heiligen Geometrie erstellen.

Übrigens: Diese zwei Anleitungen orientieren sich an der heiligen Geometrie. Natürlich gibt es zudem auch andere Methoden, eine Pyramide zu zeichnen. Allerdings finde ich diese klassischen Schrägbilder nicht so schick und außerdem sind diese nicht möglich zu zeichnen, ohne ein Maß zu nehmen.

 

Wer hat Ideen und Anregungen oder Fragen? Jeder Kommentar ist gern gesehen!

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Bild zur Anleitung: ein Sechseck zeichnen

Anleitung: ein Sechseck zeichnen

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Mit dieser Anleitung – ein Sechseck zeichnen – sieht man, dass es auch mit der heiligen Geometrie einfach möglich ist, ein Sechseck zu konstruieren. Dieses Tutorial zeigt, wie es geht – es ist wirklich einfach.

Das Wichtigste vorab in Kürze:

  • Kreis zeichnen
  • In Kreislinie einstechen, mit gleichem Radius auf Kreis Markierung setzen
  • In Markierung einstechen und ringsherum weitere Markierungen setzen
  • Zuletzt entlang der Kreislinie Geraden von Markierung zu Markierung zeichnen

Zudem eine kleine Animationsanleitung auf die Schnelle:

Animiertes GIF Bild: Wie man mit dem Zirkel und Geodreick ein Sechseck zeichnet
Diese kleine Animation zeigt, wie man ein Sechseck konstruiert. Weiter animierte GIF Bilder findest Du beispielsweise hier.

 

Dieses Tutorial ist in Schriftform – allerdings gibt es zudem auch ein kurzes Erklärvideo:

 

Benötigt wird:

 

 

Anleitung – ein Sechseck zeichnen

Schritt 1 – zeichne einen Kreis.

Tipp: Benutze eine geeignete Unterlage, damit der Zirkel nichts darunter durchlöchert 😉

 

Bild von einem Kreis, welcher mit einem Zirkel gezeichnet wird
1. Schritt: Ein Kreis wird mit dem Zirkel gezogen.

 

Schritt 2

Behalte die Einstellung des Zirkels bei und steche mit diesem an beliebiger Stelle in den Kreis ein. Setze daraufhin eine Markierung in den Kreis.

Bild von einem Kreis und Zirkel - eine Markierung auf dem Kreiswird gesetzt
2. Schritt: Eine weitere Markierung wird auf dem Kreis gemacht.

 

Schritt 3

Steche nun in die gesetzte Markierung wieder ein und zeichne eine weitere Markierung in den Kreis.

Bild von einem Kreis und Zirkel, welcher eine wietere Markierung bekommt
Schritt 3: Vorgang wird nun wiederholt, eine weitere Markierung auf dem Kreis wird gesetzt.

Schritt 4

Wiederhole diesen Vorgang solange ringsherum, bis Du wieder am Anfang  ankommst.

Bild von einem Kreis mit 6 Markierungen drum herum, Anleitung: ein Sechseck zeichnen
Schritt 4: Vorgang so lange wiederholen, bis insgesamt 6 Markierungen um den Kreis gemacht sind.

Nur noch verbinden und das Sechseck ist fertig!

Schritt 5

Verbinde die Markierungen mit Geraden entlang der Kreislinie, so wie halt ein Sechseck dementsprechend aussieht 😉

Bild von einem Kreis mit Markierungen, welche nun mit dem Geoedreick verbunden werden.
Schritt 5: Markierungen werden nun entlang der Kreislinie verbunden.

 

Schritt 6

Das Sechseck ist nun fertig!

Bild von einem konstruierten Sechseck mit Hilflinien (Kreis) Fertiges Sechseck, Anleitung: ein Sechseck zeichnen
Schritt 6: Sechseck ist nun fertig gezeichnet. Nun kommt noch überdies ein wenig “Kosmetik”.

 

 

 

Schritt 7

Wenn Du möchtest, kannst Du noch die Linien mit Filzstift nachzeichnen und anschließend die Hilfslinien raus radieren.

Bild von einem selbst gezeichneten Sechseck, Anleitung: ein Sechseck zeichnen
Schritt 7: Gegebenenfalls Linien vom Sechseck mit einen Filzstift nachziehen und Hilfslinien raus radieren.

 

 

Übrigens:  Kommt Dir denn dieser Vorgang bekannt vor? Weil es ist genau dieselbe Herangehensweise, wie man beispielsweise eine Blume des Lebens zeichnet. Das Sechseck ist somit natürlich auch in der Blume des Lebens enthalten, sogar in drei verschiedenen Größen:

Bild von der Blume des Lebens mit Sechsecken, Anleitung: ein Sechseck zeichnen
Blume des Lebens enthält auch das Sechseck

 

 

 

Bild von einer Bienenwabe mit Sechseck
Beispielsweise hier  ein”Klassiker” aus der Natur, wo das Sechseck vorkommt: die Bienenwabe. Das ist ein Auszug aus dem Video “Die platonischen Körper – der Oktaeder”. Wiederum deutlich auch zu sehen ist, dass die Sechseckform nicht perfekt ist. In der Natur gibt es immer eine gewisse Abweichung, die Grundstrucktur allerdings folgt dem Muster der heiligen Geometrie.

 

Das Sechseck – die Natur nutzt es, zudem beispielsweise auch so manche Tankstellen als Pflaster. Da hat man entsprechend die Natur als Vorbild genommen. Das Sechseck ist eine besondere Form: Es ist in sich sehr stabil.

 

 

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Bild von einem Meditierenden

Anleitung: Meditieren lernen – wie geht meditieren?

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Weißt Du, wie man Meditieren lernt? Ganz einfach: in dem man es einfach tut. Das TUN ist das Wichtigste beim Meditieren lernen, denn jeder Mensch kann dadurch seine eigene individuelle Meditation gestalten und vor allem sich selbst entdecken. Durch das Entdecken, erfährt man wie man meditiert.  Dennoch ist es hilfreich, ein bisschen Theorie darüber im voraus zu lesen. Dafür diese Anleitung zum Meditieren lernen.

 

Das Wichtigste vorab in Kürze:

  • gute Sitz- oder Liegeposition an einem geeigneten Ort,
  • Rücken gerade,
  • Augen schließen,
  • auf die Atmung achten und
  • an “Nichts” denken.

 

 

 

 

Je mehr man meditiert, desto mehr lernt man sich selbst kennen und weiß dadurch, was einem liegt und was nicht. Das ist auch der Schlüssel beim Meditieren lernen.  Ich verspreche Dir: Du wirst eine Welt in Dir kennen lernen, die Du zuvor noch nicht kanntest. Voraussetzung dazu ist es aber, es wirklich zu wollen.

Tipp: Mache aus Deiner Meditation eine Art Ritual. Überdenke am Anfang alles was eine Rolle bei der Meditation spielen könnte. Dazu gilt es auch, sich selbst zu reflektieren. Somit lernst Du Deine Voraussetzungen für Dein Wohlbefinden kennen. Versuche also, auch beispielsweise verschiedene Arten, Umgebungen und Positionen zum Meditieren aus.

Vorbereitungen

1. Wo soll ich überhaupt meditieren?

Draußen in der Natur, drinnen im Haus, oder sonst wo anders? Das ist schwer zu beantworten.  Zunächst aber für den Anfang empfehle ich, erst einmal im Haus zu meditieren. Denn in der Natur sind viele Dinge, die Dich ablenken könnten (z.B. Stechmücken). Obwohl es unter dem freien Himmel eigentlich am Besten ist. Klar: Wenn Du draußen meditierst, sollte auch das Wetter mitspielen.  Ideal ist es in freier Natur beispielsweise auf Hügeln, sofern man ungestört ist. Denn dort weht Wind, welcher Dich vor Stechmücken schützt. Bedenke: Ideal sind auch Stadtparks, aber dort sind viele Menschen und wo Menschen sind, ist auch oft Tumult. Aber mit Übung oder Meditationsmusik im Ohr, kann man das eindämmen.

Bild von einem Pärchen, das auf einem Felsen am Meer meditiert, Meditieren lernen
Dies wäre ein idealer Platz für eine tiefe Meditation.

 

Bei der Meditation im Haus oder Wohnung ist es wichtig Orte zu finden, welche Du selbst als angenehm empfindest. Auf keinen Fall aber auf dem Sofa oder schon gleich gar nicht im Bett meditieren. Denn die Gefahr, dass Dein Unterbewusstsein diese Orte beispielsweise mit “schlafen” assoziiert, ist zu groß. Für mich ist zum Beispiel ein großer möglichst nicht möblierter Raum ideal (ein kahler Raum).

2. Welche Meditationsposition soll ich einnehmen?

Nimm zunächst eine bequeme Sitzhaltung ein. Wichtig ist, dass Dein Rücken dabei möglichst gerade ist. Für den Anfang empfehle ich allerdings, am besten eine Wand zum abstützen und zum orientieren zu nehmen. Vielleicht  ist Dein Rücken gar nicht gerade und Du weißt es gar nicht?  Später sollte allerdings schon das Ziel sein, es den Rücken ohne Hilfsmittel gerade zu halten. Wenn Du mehr Übung in Meditation entwickelt hast, kannst Du dies umsetzen. Möglich ist aber auch in liegender Position auf dem Rücken. Auch hier wieder bitte darauf achten, dass der Rücken gerade ist (auch seitwärts).

Auf keinen Fall aber auf dem Bauch liegen. Denn somit wird die Atmung schwer, der Brustkorb kann sich nicht leicht heben und senken. Automatisch entsteht dadurch ein kleiner Sauerstoffmangel, welcher Dich Müde macht. Somit ist es schwer, die Balance zwischen Wach und Schlaf zu halten. Denn darum geht es ja im geistigen “Meditationszustand”.

Nun, die klassische Meditationshaltung ist im Lotus-oder Schneidersitz. Diese Haltung ist aber für den Anfang zumindest nicht hilfreich, denn mit der Zeit ist sie schmerzhaft. Entweder, Du benützt einen Hocker/starren Stuhl, ein hohes Sitzkissen oder nimmst eine  andere Haltung ein. Beispielsweise kannst Du auch die Beine einfach ausstrecken. Hauptsache es ist angenehm für Dich und der Rücken ist gerade! Sei kreativ, entdecke Dich selbst!

3. los geht es, die eigentliche Meditation beginnt!

Beginnt sie wirklich für Dich, ist der Zeitpunkt der richtige? Keiner kann Dich nun stören, sind die Telefone abgeschaltet? Fühlst Du Dich wohl? Musst Du noch auf die Toilette? Ist Dein Bauch zu voll? Ist es Dir zu warm/zu kalt? Hast Du möglichst frische Luft? Wie fühlst Du Dich allgemein, ist es Zeit für die Meditation? Das sind alles Dinge die wichtig sind, auch wenn es banal klingt. Eine gute Vorbereitung führt viel einfach zur tiefenentspannten Meditation.

Tipp: Meditation ist eine besondere Art der Entspannung. Um das ganze Maß der Ent-spannung möglichst ergreifend erfahren zu können, ist es hilfreich, den Kontrast zu leben.  Ganz im Sinne der Philosophie des YinYangs. Das heißt: das Gegenteil von Entspannung gemacht zu haben, nämlich An-spannung (Achtung: nicht verwechseln mit Stress). Das ist beispielsweise Sport, den Du am besten zuvor ausüben solltest. Bei mir funktioniert die Erfahrung in das Abgleiten in andere innere Welten am besten ein oder zwei Tage nach einem intensiven Sport. Das ist die beste Droge der Welt – versprochen.

Weiterer Tipp: Trinke 30 Minuten zuvor eine Tasse schwarzen Tee. Der verhilft Dir, Dich besser zu konzentrieren und macht den Geist frei.

Mach Dich locker, es ist kein Zwang. Wenn es wegen irgendetwas nicht klappt, dann ist es halt so. Manchmal habe ich das Gefühl, dass in unserer schnelllebigen Zeit der Mensch vieles schnell erzwingen will. Beispielsweise Glück oder Liebe kann man nicht erzwingen! Meine Erfahrung hat aber gezeigt, dass mit Gefühl, Geduld und Zeit bei der Meditation eher zum Ziel kommt. Sobald Dich irgendetwas stört, höre auf und versuche es VOR der Meditation zu ändern. Beispielsweise stört es mich, wenn ich unrasiert bin, also erst rasieren, dann meditieren. Versuche auch mal etwas anderes oder versuche einen anderen Raum, eine andere Situation oder eine andere Tages-oder Nachtzeit. Lass das Leben fließen, wie es fließen möchte. Du kannst zwar Rahmenbedingungen abstecken, aber nicht alles kontrollieren!

Konrad, hör auf zu babbeln. Sag jetzt, wie ich meditieren lernen kann!

Na gut. Erst natürlich die Augen schließen, denn Du möchtest ja nun die Aufmerksamkeit nach Innen richten – und nicht nach außen. Wichtig ist zunächst, dass Du übst an “Nichts” zu denken. Glaube es mir, das ist schon schwierig genug! Dabei kann es aber dennoch helfen, sich auf die eigenen Atmung zu konzentrieren. Probiere mit so viel Sinnen wie möglich wahrzunehmen, wie Atemluft in Dich beim einatmen einströmt und beim ausatmen wieder hinaus. Versuche zu erkennen, wie sich Deine Brust hebt und senkt, so wie es auch der Bauch teilweise tut. Versuche wahrzunehmen wie die Luft Deine Lippen streift oder wenn Du durch die Nase atmest, wie es die Nasenflügel bewegt.

Es gibt auch striktere Anleitungen wie z.B. diese hier. Aber ich finde jeder sollte sich selbst finden wie er/sie meditiert. Das strikte nach Anleitung meditieren ist zu Zwanghaft und macht keinen Spaß, weil immer denkt man macht etwas falsch. Oder die Erwartungshaltung an das Meditieren ist zu hoch für den Anfang.  Aber vielleicht ist so eine strikte Anleitung eher passend für Dich. Dennoch: Wenn Du es schaffst in tiefe Trance zu fallen, wird das Zeitgefühl wegfallen. Eine Sekunde kann sich anfühlen wie 5 Minuten oder umgekehrt. Und dieses Gefühl ist wunderbar!

 

Vielleicht hilft es Dir auch ein bisschen unterbewusst das ein oder andere Bild auf Dich wirken zu lassen:

Bild von verspiegelten Glaskugeln die das Meer und den Himmel scheinbar vereinen. Sehr tiefgehend
Die Perle des Ozeans – ein Motiv welches tief beruhigend und entspannend wirkt. Es veranlasst dazu, die Seele baumeln zu lassen. Zugleich aber begeistert es durch seine Vielseitigkeit und seinem Detailreichtum. Auch dieses Bild gibt es hier im Shop.

Musik und Bilder bei der Meditation?

Wie schon angesprochen, hat jedes Individuum seine eigene Art zum Meditieren. Ich kann nur hier Möglichkeiten und Wege aufzeigen, gehen solltest Du dieses selbst, um die Meditation zu lernen. Manchmal schafft man es nicht, ganz abzuschalten – gerade als Anfänger. Dafür gibt es eine hervorragende Möglichkeit: Musik und Videos. Musik ist gut, wenn man doch viele störende Geräusche um sich hat, Videos können zu dem mit Farben und Muster unterstützend auch auf das Unterbewusstsein wirken.

 

Mehr dazu hier

Doch auch beim finden von Musik und Videos ist Dein eigener Geschmack gefragt.

Noch etwas Abgefahrenes.

Es gibt noch weitere Arten der Meditation. Zum Beispiel mit der Atmung zu spielen, wie man es beispielsweise in diesem Video zu sehen bekommt. Das ist aber meiner Meinung nach skeptisch zu betrachten, da man hier mit bewusst dem Gehirn Sauerstoff entzieht. Ob das so gut ist, weiß ich nicht…

Fazit zum Meditieren lernen

Forsche, finde selbst, was ist es, was Dich schweben lässt. Baue das – wenn möglich – in Deine individuelle Meditation mit ein. Es ist meiner Meinung nach nicht immer förderlich, strengen Mustern und Regeln anderen zu folgen. Besser ist es, etwas eigenes zu schaffen und sich selbst zu entdecken. Nehme nicht nur die Meditation so bewusst wie möglich war, sondern versuche das ganze Leben so bewusst wie möglich wahr zu nehmen. Folge Deinem Innerem, egal was es ist.

 

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